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Der
Lawinenlagebericht
Er dient
als Grundlage für die Beurteilung der Lawinensituation und muss immer
zur Tourenplanung herangezogen werden.
Lawinenwarndienste
Die Institutionen
der verschiedenen Alpenländer geben regelmäßig oder je nach Verhältnissen
neue Lawinenlageberichte heraus. Der Lawinenlagebericht informiert nicht
nur Skitourengeher und Variantenfahrer, sondern auch die Kommunen
(Lawinenkommissionen) über die aktuell vorherrschende Lawinensituation.
In Bayern erstellt die Lawinenwarnzentrale des Wasserwirtschaftsamtes
den Lawinenlagebericht für den gesamten bayerischen Alpenraum.
In Österreich sind
die einzelnen Länder (Tirol, Vorarlberg usw.), in der Schweiz das
Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) für
den Lawinenlagebericht verantwortlich. Die Lawinenwarndienste erhalten
Daten aus den Messstellen, die in den verschiedenen Regionen verteilt
sind. Die Faktoren Niederschlag, Wind, Temperatur und Strahlung werden
durch Schneeprofile und Beobachtungen von Lawinenabgängen ergänzt. Der
Lawinenlagebericht gibt eine gute allgemeine Beschreibung der Situation.
Jedoch müssen die lokalen Verhältnisse immer vor Ort beurteilt werden.
Der
Lawinenlagebericht enthält zusätzliche Informationen
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Über
die vergangene und aktuelle Wettersituation (Neuschnee, Wind,
Temperatur) und die Konsequenzen für die Schneedecke.
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Über
den Schneedeckenaufbau (Setzungszustand, schwache Zwischenschichten,
Durchfeuchtung, usw.) und dessen Störanfälligkeit.
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Eine
Beschreibung möglicher Gefahrenbereiche (Höhenlage, Exposition,
Geländeformen).
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Über
die zu erwartende Lawinenart und die Auslösewahrscheinlichkeit.
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Eine
Prognose über die zu erwartende Entwicklung.
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